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US-Börsen uneinheitlich – Warten auf neue US-Zölle

New York (dts) – Die US-Börsen haben sich am Dienstag uneinheitlich gezeigt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 41.990 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 5.620 Punkten 0,2 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 19.436 Punkten 0,8 Prozent im Plus.

Einen Tag vor der geplanten Verkündung neuer Zölle durch US-Präsident Donald Trump hat das Weiße Haus mitgeteilt, dass die Zölle sofort gelten sollen. Details sind weiter nicht bekannt – allerdings wird darüber spekuliert, ob statt komplizierter „gegenseitiger Zölle“ ein pauschaler zusätzlichen Zollsatz von 20 Prozent auf die meisten Güter verhängt werden soll.

Die wirtschaftlichen Folgen dieses Szenarios wären nach Berechnungen des Budget Labs der Universität Yale enorm: Das Preisniveau würde kurzfristig um 2,1 bis 2,6 Prozent ansteigen, was einem durchschnittlichen Konsumverlust pro US-Haushalt von 3.400 bis 4.200 Dollar im Jahr 2024 entsprechen würde, so die Wissenschaftler. Das reale Wirtschaftswachstum der USA wäre 2025 um 0,9 bis 1,0 Prozentpunkte niedriger. Langfristig würde die US-Wirtschaft nach den Berechnungen des Budget Labs dauerhaft um 0,3 bis 0,6 Prozent schrumpfen. Auch das weltweite BIP wäre auf lange Sicht kleiner – wobei das chinesische BIP weitgehend unversehrt bleiben würde.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend schwächer: Ein Euro kostete 1,0788 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9270 Euro zu haben.

Der Goldpreis ließ leicht nach, am Abend wurden für eine Feinunze 3.119 US-Dollar gezahlt (-0,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 92,95 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 74,47 US-Dollar, das waren 30 Cent oder 0,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

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