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Männer mit Steinen beworfen und mit Stichwaffe angegriffen

Themenbild: Pixabay

Dortmund. In der Dortmunder Innenstadt sind in der Nacht zu Sonntag (25. September) mehrere Männer von einer Personengruppe mit Steinen beworfen worden. Einer der Täter verletzte einen 31-Jährigen zudem mit einer Stichwaffe. Die Polizei nahm drei Tatverdächtige fest.

Den ersten Zeugenangaben zufolge näherte sich eine Gruppe von rund fünf Personen gegen 1.20 Uhr einem Restaurant an der Straße Freistuhl. Als diese auf der dortigen Terrasse offenbar mit einer weiteren Person in Streit geriet, kamen Mitarbeiter der Restaurants dazu. Plötzlich fingen die Unbekannten an, einen 31-jährigen und einen 34-jährigen Dortmunder mit Steinen zu bewerfen. Dem 34-Jährigen drohte einer der Männer sogar mit einer Schusswaffe. Zudem wurde der 31-Jährige in der Folge mit einer Stichwaffe verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Anschließend flüchteten die Tatverdächtigen über die Kampstraße in Richtung der dortigen U-Bahn-Haltestelle und bewarfen auch noch einen 23-jährigen Dortmunder mit Steinen.

Die alarmierten Polizeibeamten konnten auch durch die Mitwirkung mehrerer Zeugen auf der Kampstraße drei Tatverdächtige im Alter von 16, 18 und 20 Jahren feststellen. In der Nähe des Einsatzortes fanden sie ein Messer und eine Schreckschusswaffe, die offenbar zuvor dort abgelegt worden waren. Sie beschlagnahmten beide Gegenstände als Beweismittel.

Den 16-Jährigen brachten die Beamten zur Polizeiwache und übergaben ihn dort nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an seine Erziehungsberechtigten. Der 18-Jährige sowie der 20-Jährige, der im Verdacht steht mit der Schusswaffe gedroht und den 31-Jährigen mit einer Stichwaffe verletzt zu haben, wurden ins Polizeigewahrsam gebracht.

Der 20-Jährige leistete vor Ort sowie in den Räumlichkeiten der Polizei massiven Widerstand: Er sperrte sich gegen die Maßnahmen, trat in Richtung der Beamten, versuchte ihnen Kopfstöße zu versetzen und beleidigte sie. Zudem beschädigte er die Verkleidung einer Wand. Ihn erwartet nun nicht nur wie die anderen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, sondern auch wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM/Polizei Dortmund

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